Im Rahmen der Spendensammlung „Kilo gegen Armut“, an der sich die 1AK Mitte Dezember beteiligte, wurden wir als Abschluss des gelungenen Projektes zur Teilnahme an der Action Fabrik in einer der Caritaszentralen in Wien eingeladen.
Dabei handelt es sich um eine Action Fabrik, die verschiedene Stationen für die Schüler*innen bereithielt. Neben einem Lebensmittelladen, in dem sie für einen Tag ohne Preise einkaufen sollten, einem Escape-Room und einem kleinen Workshop zum Thema „Armut in Österreich“ konnten die Schüler*innen zum Abschluss bei einem Kahoot ihr Wissen, das sie in den letzten Wochen dazugewinnen konnten, beweisen. Die einzelnen Stationen boten ein großes Maß an Wissen und waren eine geeignete Zusammenfassung für den Abschluss des gesamten Projekts.
Vor allem der Lebensmitteleinkauf, welcher eine Station verkörperte, ließ die Schüler*innen nicht los. Im Allgemeinen ging es hier darum in Zweier- beziehungsweise Dreiergruppen eine armutsgefährdete Person beim Einkauf zu verkörpern. Die Schüler*innen lernten, dass aufgrund der Förderungen und der derzeitigen Lage einer Person in Armutsgefährdung knappe 10 Euro pro Tag für den Einkauf von Lebensmitteln zur Verfügung stehen. Somit durften sie nun im aufgebauten Einzelhandel ohne Preisausschilderung einkaufen gehen. Dabei sollten sie drei Mahlzeiten pro Tag für die Person bereitstellen und ebenso auf ihre Preisgrenze von 20 Euro für zwei Tage achten. Im Nachhinein stellte sich beim Abkassieren heraus, dass viele Schüler*innen bereits ein gutes Gespür für die Preiseinschätzung der Lebensmittel besitzen, jedoch stellte sich eine geeignete Lebensmittelversorgung einer armutsgefährdeten Person bereits als eine Herausforderung dar.
Wir möchten der Caritas und vor allem dem Team der Action Fabrik für ihr Engagement und ihre Vorträge danken. Zusammenfassend war es ein wirklich lehrreicher Nachmittag, der den Schüler*innen eine neue Perspektive der Armut in Österreich eröffnete.









Text und Bilder: HC und GK
