Es war einmal, an einem bedeckten Mittwoch, dem 23. September 2026, eine tapfere Schar junger Schülerinnen und Schüler, die man weithin nur als die 4AK kannte.
Anstatt an diesem Tag wie gewöhnlich den Geheimnissen von Rechnungswesen, Mathematik und anderen hohen Wissenschaften nachzugehen, brach die Klasse zu einem kleinen Abenteuer auf. Ihr Weg führte sie nach Losenheim bei Puchberg, wo bei der Talstation des Sessellifts ihre Wanderung begann.
Von dort zog die Gemeinschaft über einen verwunschen wirkenden Waldweg los. Zwischen hohen Bäumen und grünen Wiesen führte sie der Pfad immer weiter durch die herbstliche Landschaft. Der Himmel war größtenteils von Wolken bedeckt, doch hin und wieder gelang es einigen Sonnenstrahlen, ihren Weg durch die Wolkendecke zu finden und den Wandernden den Weg zu erhellen.
Unterwegs begegnete die Gruppe sogar den friedlichen Bewohnerinnen der umliegenden Weiden: einigen Kühen, die das Treiben der 4AK neugierig beobachteten. Ob sie die Wandergruppe freundlich begrüßen oder lediglich kontrollieren wollten, wer da durch ihr Reich marschierte, blieb allerdings ihr Geheimnis.
Nach einiger Zeit erreichten die Wandernden schließlich ihr Ziel: den Sebastian-Wasserfall. Zwischen Felsen und Bäumen rauschte das Wasser in die Tiefe und bot die perfekte Kulisse für eine wohlverdiente Pause. Hier konnte die 4AK zur Ruhe kommen, die wunderschöne Natur genießen und neue Kraft sammeln.
Doch die Klasse war an diesem Tag nicht allein unterwegs. Begleitet wurde sie von drei Absolventinnen der Schule, die einst selbst durch die Gänge des Schulgebäudes gewandert waren. Nun berichteten sie den Schülerinnen und Schülern von ihren Erfahrungen nach der Schulzeit, von ihrem weiteren Weg und davon, was sie aus ihrer eigenen Schulzeit mitgenommen hatten.
So wurde aus einem gewöhnlichen Wandertag nicht nur eine Reise durch Wald und Natur, sondern auch eine kleine Reise zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die einen konnten sich daran erinnern, wie es gewesen war, selbst noch Schülerin zu sein, während die anderen einen kleinen Einblick darin bekamen, welche Wege nach der Schule auf sie warten könnten.
Und als sich der Wandertag langsam seinem Ende näherte, kehrte die 4AK zwar ohne sagenhaften Schatz, ohne Drachen und ohne verzauberte Krone zurück. Dafür nahm sie etwas anderes mit:
gemeinsame Erinnerungen, schöne Gespräche und einen Tag inmitten der Natur.
Und wenn sie nicht gerade wieder im Unterricht sitzen, dann erzählen sie vielleicht noch heute davon.






